Amerika feiert Geburtstag… Und ich beschloss gemeinsam mit den Anderen hier das bunte Treiben in der Hauptstadt zu genießen… Zunächst aber mal kurz etwas in Sachen Geschichte, für diejenigen, die es vielleicht nicht wissen. Alles ging auf die  Unanbängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 zurück, welche der Kongress in Philadelphia für alle Britischen Kolonien ausrief. Grund waren zunehmende Unruhen zwischen den Kolonien und dem Mutterland England. Federführer der Unabhängigkeitserklärung war Thomas Jefferson, welche von allen 13 Kolonien unterzeichnet wurde. Das soll aber in Sachen Geschichte an dieser Stelle genug sein, bei Bedarf bitte nachschlagen… Auf jeden Fall begann der Tag mit der großen Parade in Washington, welche gegen 11h morgens startete. Das ganze war, typisch amerikanisch, sehr patroitisch und vor allem militärisch geprägt. Fast alles war in den Farben der amerikanischen Flagge aufgemacht. Ein sehr buntes und lustiges Schauspiel, wobei wir aufgrund der Hitze (Mal wieder 35°C und kein Wind) nach einer Stunde das Feld räumten. Die Hauptstadt war einfach nur überfüllt, was man natürlich beim Sightseeing bemerkte. Glücklicherweise war die gesamte National Mall ein einziges großes Picknick, wobei alle Leute auf das große Feuerwerk am Abend warteten. Was soll ich sagen, den ganzen Tag in der Sonne, hab schön Farbe bekommen… Und glücklicherweise stand an allen Ecken das Red Cross und hat kaltes Wasser verteilt… Als wir dann am Abend ebenfalls auf der Wiese am Washington Monument saßen und in Richtung des Lincoln Memorials blickten, kam bei mir richtig Festivalstimmung auf… Mit einer kleinen Ausnahme, das allgegenwärtige Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit begann das knapp 20-minütige Feuerwerk direkt vor unseren Augen, wobei es schon sehr beeindruckend war, dass trotz des Feuerwerks noch Flugzeuge im Anflug auf den Dulles Int. Airport waren und optisch fast durch das Feuerwerk flogen. Natürlich gab es in der Nähe eine große Bühne, auf der es den gesamten Tag über Konzerte mit den Bands aller militärischen Organisationen gab. Zum Feuerwerk wurden dann diverse Songs auf Amerika gespielt, was zum Feeling auf der Wiese passte. Ich muss aber schon sagen, dass es sehr beeindrucken war, was die da in den Himmel schossen. Am Ende folgte ein etwa 2-minütiges Finale, wobei dabei aus allen Rohren geschossen wurde. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich so ein fettes Feuerwerk noch nie erlebt habe. Sehr geil. Danach stürmten dann alle möglichen Menschen in die Metro, was eine gefühlte  Ewigkeit dauerte, bis ich schließlich total gerädert zu Hause war. Fotos vom Spektakel sind wie immer in der Rubrik “Internship” hochgeladen… Achja… Da war ja noch was… Wir haben nicht nur gegen Argentinien gewonnen, wir haben sie platt gemacht. Auch wenn bis zum Ende der 1. Hälfte kurzzeitig echt zur Zitterpartie wurde… So far… (sz)